
Diebstahl in Breitscheid, Einbruch in Großmaischeid und Asbach: Die Polizei meldet mehrere Taten in der Region und bittet um Zeugenhinweise.
Zwischen 10 und halb zwei nachmittags — da ist man schon mal kurz unterwegs, zum Einkaufen, zum Arzt, zur Arbeit. Genau in diesem Fenster haben am 23. Oktober 2026 unbekannte Täter im Bereich Burgweg in Breitscheid ein Wohnhaus durchsucht. Nach Angaben der Polizeidirektion Neuwied/Rhein erbeuteten sie dabei augenscheinlich Schmuck. Die Polizeiinspektion Straßenhaus ermittelt und bittet um Hinweise unter Telefon 02634/9520 oder per E-Mail an pistrassenhaus@polizei.rlp.de.
Das kennt ihr vielleicht: Man verlässt morgens das Haus, denkt sich nichts dabei, und wenn man zurückkommt, ist plötzlich alles anders. Genau solche Fälle zeigen, dass Einbrüche und Diebstähle aus Wohnhäusern nicht nur nachts passieren. Tageszeiten, in denen viele Menschen arbeiten oder unterwegs sind, nutzen Täter ebenso.
Der Fall aus Breitscheid reiht sich ein in eine ganze Serie ähnlicher Meldungen aus den vergangenen Tagen. Laut Polizeidirektion Neuwied/Rhein kam es bereits am 22. Oktober 2026 zu einem Einbruch in einen Wohnanhänger, der auf einem Lagerplatz in der Hochgasse in Großmaischeid abgestellt war. Zwischen 8:50 und 11:20 Uhr hebelten Unbekannte den Anhänger auf, durchsuchten den Innenraum und entwendeten Diebesgut.
Auch in der Verbandsgemeinde Asbach war die Polizei in dieser Woche gefordert: Nach Angaben der Polizeidirektion Neuwied/Rhein kam es am Mittwochabend in Asbach und Buchholz zu zwei Einbruchsdiebstählen in Einfamilienhäuser. Zusätzlich wurden in der Teichstraße verdächtige Personen auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses festgestellt. In Asbach hebelten die Täter zwischen 18 und 20:50 Uhr ein Fenster oder eine Tür auf.
Nicht nur Wohnhäuser sind betroffen. Wie die Polizeidirektion Neuwied/Rhein weiter mitteilt, entwendeten unbekannte Täter zwischen dem 17. und 20. Oktober 2026 auf dem Friedhof in Oberdreis Metallornamente von mehreren Grabsteinen. Sie rissen die Ornamente gewaltsam ab und beschädigten dabei die Grabstätten. Auch hier bittet die Polizei um Zeugenhinweise.
Dass Kellerräume und Nebengebäude ebenfalls ein beliebtes Ziel sind, zeigt ein Fall aus Ludwigshafen. Laut einer Meldung, die auf newsflash24.de dokumentiert ist, drangen am Montag, den 19. Oktober 2026, zwischen 20 und 23:30 Uhr unbekannte Täter in mehrere Kellerabteile in der Kaiser-Wilhelm-Straße ein. Die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 nahm eine Strafanzeige wegen besonders schweren Falls des Diebstahls auf. Der entstandene Schaden stand zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht fest.
Diese Häufung an Fällen — vom Wohnhaus über den Wohnanhänger bis zum Kellerabteil — macht deutlich: Es braucht nicht immer die dunkle Nacht und das aufgebrochene Fenster, wie man es aus Filmen kennt. Oft reicht ein unbeobachteter Moment am helllichten Tag.
Dass Einbruchsschutz die Menschen in der Region beschäftigt, zeigt auch eine andere Meldung aus dieser Woche. Laut Polizeiinspektion Lauterecken waren Polizei und die Verbandsgemeindeverwaltung Nahe-Glan am Donnerstag während des Wochenmarktes in Meisenheim für alle Sicherheitsfragen verfügbar — von Betrug bis Einbruchsschutz. Vor Ort standen auch Senioren-Sicherheitsberater und Vertreter des Weißen Rings für Gespräche bereit. Solche Formate zeigen: Der Austausch zwischen Polizei und Bevölkerung läuft nicht nur über Pressemeldungen nach der Tat, sondern auch im direkten Gespräch, bevor überhaupt etwas passiert.
Wer selbst Hinweise zu den Vorfällen in Breitscheid, Großmaischeid, Asbach, Buchholz oder Oberdreis hat, kann sich an die jeweils zuständige Dienststelle wenden. Für den Fall in Breitscheid ist das die Polizeiinspektion Straßenhaus unter 02634/9520 oder per E-Mail an pistrassenhaus@polizei.rlp.de.
Niemand kann rund um die Uhr auf sein Haus oder seine Nachbarschaft aufpassen. Aber ein zweiter Blick, wenn beim Nachbarn ein fremdes Auto länger als gewöhnlich steht, kann manchmal den Unterschied machen. Die Polizei in der Region bittet regelmäßig genau darum: hinschauen, nicht wegschauen, und im Zweifel lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig. Das Rhein-Mosel-Gebiet ist groß, aber die Dörfer und Straßenzüge sind oft klein genug, dass man sich gegenseitig im Blick hat — wenn man will.






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