
Praxisabend in Neuwied: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald und Sparkasse Neuwied geben Einblicke in erfolgreiche Betriebsübergaben im Handwerk.
Wer einen Handwerksbetrieb führt, stellt sich irgendwann die gleiche Frage: Wer macht hier eigentlich weiter, wenn ich aufhöre? In Neuwied gab es dazu jetzt konkrete Antworten. Wie der NR-Kurier berichtet, veranstalteten die Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald und die Sparkasse Neuwied kürzlich einen gemeinsamen Praxisabend zum Thema Betriebsübergabe im Handwerk. Zahlreiche Interessierte kamen, um sich aus erster Hand zu informieren und Anregungen für die eigene betriebliche Zukunft mitzunehmen.
Die Unternehmensnachfolge beschäftigt viele Handwerksbetriebe in der Region zunehmend. Laut dem NR-Kurier stehen in den kommenden Jahren zahlreiche Unternehmen vor der Herausforderung, geeignete Nachfolgerinnen oder Nachfolger zu finden und die Übergabe frühzeitig zu planen. Genau deshalb seien Informationsangebote wie dieser Praxisabend wichtig, um Orientierung zu bieten und mögliche Wege aufzuzeigen.
Besonders aufschlussreich waren die Praxisberichte zweier Unternehmen aus der Region: die Matthias Both & Sohn GmbH und die G & W Dachtechnik GmbH. Beide Betriebe haben den Generationswechsel bereits erfolgreich gestaltet und gaben den Teilnehmenden laut NR-Kurier Einblicke in ihre Überlegungen und Entscheidungen. Dabei ging es nicht nur um gelungene Konzepte, sondern auch um die praktischen Herausforderungen, die eine Unternehmensnachfolge mit sich bringt. Die Referenten teilten ihre Erfahrungen und gaben Tipps zur Vorbereitung und Umsetzung einer Übergabe weiter.
Neben den Erfahrungsberichten aus der Praxis standen an diesem Abend auch Fachberater der Sparkasse Neuwied bereit, um die betriebswirtschaftliche Seite einer Nachfolge zu erläutern. Der direkte Austausch zwischen Praktikern und Beratern zeigte, wie wichtig es ist, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und die Nachfolge individuell sowie frühzeitig anzugehen.
Toni Dimitrievski, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Neuwied, moderierte den Abend und begleitete den Austausch zwischen Referenten und Publikum. Kreishandwerksmeister Ralf Winn bedankte sich laut NR-Kurier abschließend bei allen Beteiligten und betonte den großen Informationsbedarf rund um die Unternehmensnachfolge im Handwerk. Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist bereits geplant, um den Erfahrungsaustausch in der Region weiter zu fördern.
Wer selbst einen Betrieb führt oder eines Tages übernehmen möchte, findet in solchen Austauschformaten offenbar genau das, was sonst oft fehlt: ehrliche Einblicke von Menschen, die den Schritt schon gegangen sind.






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