
Das Minski zeigt im November vier Filme in der Neuwieder Schauburg. Alle Termine, Inhalte und Preise der Programmkino-Reihe im Überblick.
Die Tage werden kürzer, die Abende dunkler — und genau dafür hat Neuwied eine gute Antwort parat. Das Programmkino Minski zeigt im November wieder an vier Mittwochabenden handverlesene Filme in der Neuwieder Schauburg, wie die Stadt Neuwied mitteilt. Wer sonst eher auf dem Sofa bleibt, hat damit einen festen Grund, sich doch noch die Jacke überzuziehen.
Den Anfang macht am 4. November der Film „Hallo Betty“, gezeigt in Kooperation mit der städtischen Gleichstellungsbeauftragten. Er erzählt von der Werbetexterin Emmi Creola, die mit der Figur Betty Bossi ungewollt selbst zur Ikone wird — mit Folgen für ihr Privatleben, wie es in der Mitteilung der Stadt heißt.
Am 11. November folgt „Heimatland“, ein Film über Thomas Mann. Laut Stadt Neuwied geht es um die Jahre seines Exils in Kalifornien während der NS-Zeit, seine Rückkehr nach Deutschland Ende der 1940er-Jahre — und darum, wie sowohl Ost als auch West versuchen, ihn für ihre jeweiligen Zwecke zu vereinnahmen.
Der 18. November steht im Zeichen von „So klingt das Leben“. Die Stadt beschreibt den Film als Geschichte um ein Schiffsunglück, das ein kleines Fischerdorf und dessen Musikgruppe schwer trifft. Weil unter den Opfern auch der Dirigent Antonio ist, versucht sein bester Freund Luis, die musikalische Tradition weiterzuführen und mit der „Rondalla“-Gruppe an einem Wettbewerb teilzunehmen.
Zum Abschluss zeigt das Minski am 25. November im Rahmen der Tage der seelischen Gesundheit den Film „Sunny Dancer“. Er handelt laut Stadt Neuwied von der 17-jährigen Ivy, die nach einer überstandenen Krebsbehandlung kaum eine normale Kindheit erleben konnte. Ein Sommercamp, in das ihre Eltern sie schicken, bringt sie überraschend schnell unter Gleichaltrige und schenkt ihr neue Erfahrungen.
Los geht es an allen vier Terminen jeweils um 19.30 Uhr in der Schauburg, Heddesdorfer Straße 84. Die Stadt Neuwied nennt sieben Euro für Erwachsene und fünf Euro für Schülerinnen und Schüler als Eintrittspreise. Karten gibt es laut Mitteilung online über kinoneuwied.de mit Sitzplatzreservierung oder ganz klassisch an der Abendkasse.
Vier Abende, vier völlig unterschiedliche Geschichten — von der Werbeikone über den Literaten im Exil bis zur Dorfgemeinschaft am Scheideweg. Wer im November ohnehin nach einem Anlass sucht, abends mal rauszukommen, findet ihn mittwochs in der Schauburg. Und wer weiß: Vielleicht ist der Weg dorthin genauso angenehm wie der Film selbst, wenn man den Novemberabend einfach mal für sich nutzt, statt ihn zu verstreichen zu lassen.






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