
Martinsmarkt und verkaufsoffener Sonntag im GewerbePARK Mülheim-Kärlich: St. Martin reitet durch den Park, dazu Programm, Wecken und über 10.
Wer am 8. November durch den GewerbePARK Mülheim-Kärlich schlendert, hat gute Chancen, St. Martin zu begegnen – hoch zu Ross, mitten im Trubel zwischen Einkaufstüten und Waffelduft. Zum 34. Mal lädt die Projektgemeinschaft „Wir in Mülheim-Kärlich“ zum Martinsmarkt ein, kombiniert mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Das ist längst mehr als ein einfacher Einkaufstag, das ist ein kleines Stück Tradition, das sich jedes Jahr wiederholt und trotzdem nie langweilig wird.
Wie Merkurist Koblenz berichtet, öffnen von 13 bis 18 Uhr fast alle Einzelhandels- und Fachgeschäfte im Gewerbepark ihre Türen. Wer also sonst unter der Woche keine Zeit zum Stöbern findet, bekommt hier seine Gelegenheit – ganz ohne Hektik, einfach mal durch die Gänge laufen und schauen, was es Neues gibt.
Der Höhepunkt des Tages ist klar: der traditionelle Umzug. St. Martin reitet auf seinem Pferd durch den GewerbePARK, begleitet von den Rheinischen Musikfreunden Kettig, die für die musikalische Untermalung sorgen. Laut dem Lokal Anzeiger unterhalten die Musikfreunde die Zuschauer mit Martinsliedern, während Mitglieder des Theater- und Heimatvereins Fidelio Mülheim vor den Geschäften die beliebten Martinswecken an die Kinder verteilen. Der Verein unterstützt die Projektgemeinschaft schon seit Jahren bei der Gestaltung des Martinsmarktes – das Zusammenspiel hat Tradition und man merkt, dass hier niemand das Rad neu erfinden muss.
Wer mit Kindern unterwegs ist, kennt das: Ohne ein bisschen Programm wird so ein Einkaufsbummel schnell zäh. Genau dafür gibt es beim Martinsmarkt einiges zu entdecken. Kinderschminken gehört ebenso dazu wie ein Kinderkarussell, das laut Lokal Anzeiger für lachende Gesichter bei den kleinen Besuchern sorgt. Dazu kommt die Glücksrad-Aktion der Projektgemeinschaft auf dem Gelände von Skechers in der Industriestraße – ab 13 Uhr kann dort gedreht werden, mit der Aussicht auf kleine Gewinne.
Ein Markenzeichen des Martinsmarktes sind die roten Einkaufstaschen des GewerbePARKs. Laut dem Lokal Anzeiger engagiert die Projektgemeinschaft freundliche Helfer, die diese nachhaltigen Taschen im Gewerbepark verteilen – sie sind mittlerweile fast schon ein kleines Sammlerstück für treue Besucher und sollen nebenbei auch Plastikmüll vermeiden.
Für den Hunger zwischendurch sorgen mehrere Stände mit Waffeln, Crêpes und weiteren kulinarischen Angeboten, wie Merkurist Koblenz schreibt. Ein Einkaufsbummel mit der ganzen Familie lässt sich so locker über mehrere Stunden strecken, ohne dass irgendwann die Energie ausgeht.
Ein Punkt, der gerade an einem verkaufsoffenen Sonntag oft für Kopfzerbrechen sorgt, ist die Parkplatzsuche. Hier kann man in Mülheim-Kärlich entspannt bleiben: Mehr als 10.000 kostenlose Parkplätze stehen im GewerbePARK zur Verfügung, wie Merkurist Koblenz berichtet. Wer es lieber überdacht mag, kann zusätzlich das Parkhaus in der Nähe von Robert Ley nutzen – ebenfalls kostenfrei, solange die dortigen Geschäfte geöffnet haben.
Das macht den Tag planbar: Auto abstellen, durch die Gänge bummeln, den Umzug mitnehmen, zwischendurch eine Waffel – und am Ende mit einer roten Tasche und vielleicht schon dem ersten Weihnachtsgeschenk nach Hause fahren.
Der GewerbePARK Mülheim-Kärlich versteht sich selbst als eine der größten Shopping-Meilen der Region, mit einer breiten Mischung aus Mode, Sport, Wohnen und Handwerksbedarf. Der Martinsmarkt bringt all das an einem Tag zusammen – Einkaufen, Programm für die Familie und ein Stück gelebte Tradition, die sich seit über drei Jahrzehnten hält. Wer selbst keine große Shopping-Tour plant, kann trotzdem einfach vorbeischauen, den Umzug beobachten und sich von der Stimmung anstecken lassen. Manchmal reicht das schon, um den Sonntagnachmittag ein bisschen besonderer zu machen.






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