
In Dierdorf haben sieben Jugendliche die Firmung empfangen. Das Bistum Trier berichtet über Vorbereitung, Gottesdienst und weitere Termine im Pastoralen Raum…
Dierdorf gehört nicht zu den Orten, über die ständig berichtet wird. Und trotzdem ist dort vor kurzem etwas passiert, das für sieben junge Menschen einen echten Einschnitt markiert. Am 25. Oktober hat der Koblenzer Jugendpfarrer Dominic Lück in der Kirche St. Clemens sieben Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren das Sakrament der Firmung gespendet, wie das Bistum Trier berichtet.
Mit der Firmung bestätigen die jungen Menschen ihre Taufe und werden, kirchlich gesprochen, zu erwachsenen Katholikinnen und Katholiken. Laut Bistum Trier ist Dierdorf dabei nur ein Baustein eines größeren Vorhabens: Insgesamt empfangen fast 130 Jugendliche im Pastoralen Raum Neuwied in diesem Zeitraum das Sakrament.
Was in der Kirche an diesem Tag sichtbar wurde, hatte eine lange Vorlaufzeit. Nach Angaben des Bistums Trier trafen sich die Firmbewerberinnen und Firmbewerber bereits seit Ende Mai regelmäßig unter der Leitung von Pastoralreferent Tobias Wolff. Dabei ging es um Fragen wie: Welche Werte sind mir wichtig im Leben? Wie kann ich Kontakt zu Gott aufnehmen? Was passiert nach dem Tod?
Die Vorbereitung blieb nicht auf Gespräche beschränkt. Die Gruppe besuchte die Puderbacher Tafel, verbrachte laut Bistum ein gemeinsames Wochenende in Daun und nahm zusammen mit anderen Firmbewerberinnen und Firmbewerbern aus dem Pastoralen Raum Neuwied an einem Jugendgottesdienst in Waldbreitbach teil. Begleitet wurden die Jugendlichen neben Wolff durch ein Katecheten-Team, dem Veronika und Dominik Ospelt sowie Marco Masi angehörten.
Nach der Firmung gratulierten Heike Masi und Petra Schiller im Namen der kirchlichen Gremien und der Pfarrei. Auch Pfarrer Konrad Lisowski sprach den jungen Menschen seine Glückwünsche aus und lud sie dazu ein, die Kirche und die Gemeinde als Zuhause und als Ort der Begegnung zu verstehen, wie das Bistum Trier festhält.
Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch Organist Bernhard Bätzing. Jugendpfarrer Lück dankte darüber hinaus Küster Erwin Rüddel, Lektorin Stefanie Adams, den Katechetinnen und Katecheten, den Messdienerinnen und Messdienern sowie dem gesamten pastoralen Team für die Vorbereitung des Gottesdienstes. Zudem überbrachte er die Glückwünsche von Bischof Dr. Stephan Ackermann und Weihbischof Robert Brahm, in deren Auftrag er nach Dierdorf gekommen war.
Dierdorf war nicht der einzige Termin in diesen Tagen. Bereits einen Tag zuvor wurde das Sakrament laut Bistum Trier in Neuwied und in Heimbach-Weis gespendet. Im Pastoralen Raum Neuwied folgen demnach weitere Firmgottesdienste mit Jugendpfarrer Lück, Domdechant Dr. Georg Holkenbrink und Generalvikar Tim Sturm in Waldbreitbach, Bad Hönningen, Vettelschoß und Neustadt.
Für die sieben jungen Menschen aus Dierdorf ist mit dem 25. Oktober ein Abschnitt zu Ende gegangen, ein anderer hat begonnen. Wer in der Region aufwächst, kennt solche Momente, die unscheinbar beginnen und doch bleiben.






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