
Sichtungsturniere wie in Herne sind Sprungbrett für Judo-Talente aus der Region. Ein Überblick über aktuelle Turniere, Termine und den dichten…
Judo lebt von genau solchen Terminen: Sichtungsturniere sind der Ort, an dem Landes- und Bundestrainer genau hinschauen, wer im Nachwuchs das Zeug für die nächste Stufe hat. Herne ist dabei immer wieder ein Austragungsort, der überregional Beachtung findet — auch für Judoka aus der Rhein-Mosel-Region.
Wie der Nordrhein-Westfälische Judo-Verband berichtet, fand in Herne ein bundesoffenes Turnier der U17 männlich statt, bei dem Linus Erten den Turniersieg holte. Solche Turniere sind Teil eines dichten Wettkampfkalenders, der sich durch den gesamten Herbst zieht — von Sichtungsturnieren über Landesligen bis zu internationalen Terminen.
Der NWJV weist aktuell auf eine ganze Reihe weiterer Termine hin: Die Verbandsliga Nordrhein und die Verbandsliga Westfalen tragen ihre nächsten Kampftage aus, dazu kommen Landesrandoris für die Altersklassen U15, U18 und U21 in Düsseldorf und Köln. Parallel laufen auf internationaler Ebene die Europameisterschaften der U23 in Neapel und die Summer Youth Olympic Games in Dakar — ein Hinweis darauf, wie eng Nachwuchsarbeit und Spitzensport im Judo miteinander verzahnt sind.
Auch der Hessische Judo-Verband listet in seinem Terminkalender zahlreiche Turniere, die in den kommenden Wochen in der weiteren Region stattfinden, etwa die Offene Südwestdeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft U18 oder die Süd-West-Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U15/U18. Das zeigt: Wer im Judo etwas werden will, braucht einen langen Atem und viele solcher Stationen auf dem Weg nach oben.
Der Begriff klingt sperrig, ist aber einfach erklärt: Bei einem Sichtungsturnier geht es nicht nur um den Pokal am Ende des Tages. Trainerinnen und Trainer der Landes- und Bundeskader nutzen solche Wettkämpfe, um junge Talente zu beobachten und einzuschätzen, wer perspektivisch für Lehrgänge, Kader oder internationale Starts infrage kommt. Herne hat sich dafür über Jahre als feste Größe im Terminkalender etabliert.
Für Vereine aus der Region ist die Teilnahme an solchen Turnieren deshalb mehr als nur ein Wettkampftag. Es ist die Gelegenheit, sich mit dem Nachwuchs einem größeren Feld zu stellen — und sich selbst ein Bild davon zu machen, wo die eigenen Athletinnen und Athleten im überregionalen Vergleich stehen.
Der Wettkampfkalender im Judo bleibt auch in den kommenden Wochen dicht gefüllt. Neben den genannten Terminen stehen weitere Kampftage der Verbandsligen und Landesligen an, dazu Lehrgänge und Fortbildungen für Trainerinnen und Trainer — etwa ein Seminar zur Leistungsdiagnostik, das der Hessische Judo-Verband für November ankündigt.
Wer selbst mit dem Gedanken spielt, Judo auszuprobieren oder den Nachwuchs in der Region zu unterstützen: Ein Blick in den Vereinskalender vor Ort lohnt sich. Die Matte wartet nicht nur auf die, die schon ganz oben mitmischen.






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