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Sankt Martin in Neuwied: Laternenzug in Block erleuchtet den Abend

Sankt Martin in Neuwied-Block: Martinsfeier, Laternenumzug und Route durch den Stadtteil – alle Infos zum Fest in der Rhein-Mosel-Region im Überblick.

Redaktion
·
22. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Wochen

Wenn die Laternen durch Block ziehen

Der November bringt in der Region wieder ein Fest mit, das Klein und Groß gleichermaßen anlockt: Sankt Martin. Und auch der Neuwieder Stadtteil Block macht mit. Wer kennt es nicht, dieses Gefühl, wenn die ersten Laternen durch die Straßen leuchten und der Geteiltenmantel wieder zur Geschichte wird, die man sich erzählt? Genau darum geht es auch in Block, wo die katholische Kirche „Heilige Familie“ zum Ausgangspunkt für Martinsfeier und Laternenumzug wird.

Laut der offiziellen Terminankündigung der Stadt Neuwied beginnt der Abend mit einer Martinsfeier in der Kirche. Im Anschluss, gegen 18 Uhr, setzt sich der Martinszug in Bewegung. Die Route führt dabei über den Mittelweg, die Rastenburger Straße, die Paul-Dahm-Straße und den Lorenweg, bevor es zurück zur Rastenburger Straße und über den Mittelweg in die Memelstraße geht. Endpunkt ist die Feuerstelle hinter dem Außengelände der Kita – ein Ort, der für viele Familien aus dem Stadtteil schon lange vertraut ist.

Eine Tradition mit vielen Gesichtern in der Region

Block ist dabei längst nicht der einzige Ort, an dem in diesen Wochen Laternen durch die Dunkelheit wandern. Der General-Anzeiger berichtet, dass auch in Königswinter, Bad Honnef und im Kreis Neuwied zahlreiche Martinszüge stattfinden – ein Zeichen dafür, wie fest dieses Fest in der Rhein-Mosel-Region und darüber hinaus verankert ist. Von Stadtteil zu Stadtteil unterscheiden sich die Wege, die Uhrzeiten, die Treffpunkte. Was bleibt, ist der Kern: Kinder mit selbstgebastelten oder gekauften Laternen, die gemeinsam durch die Straßen ziehen, begleitet von Eltern, Großeltern, Nachbarn.

Diese Vielfalt an Terminen zeigt auch: Sankt Martin ist keine Veranstaltung, die man nur an einem einzigen Abend in der ganzen Region erleben kann. Wer in Block dabei ist, erlebt sein eigenes kleines Fest – mit eigener Route, eigenem Start- und Endpunkt, eigenem Charakter. Und genau das macht diese Tradition so besonders: Sie lässt sich nicht zentral steuern, sie lebt von den einzelnen Stadtteilen, Gemeinden und Kirchengemeinden, die sie Jahr für Jahr neu gestalten.

Was den Abend in Block besonders macht

Die Kombination aus Martinsfeier in der Kirche und anschließendem Umzug ist typisch für viele Orte der Region – und genau diese Mischung aus Besinnlichkeit und gemeinsamem Gehen macht den Reiz aus. Erst die Feier drinnen, mit Liedern und der Geschichte um den heiligen Martin, dann der Schritt nach draußen, in die kühle Novemberluft, mit der eigenen Laterne in der Hand.

Der Weg durch Mittelweg, Rastenburger Straße, Paul-Dahm-Straße und Lorenweg führt mitten durch den Stadtteil – nicht spektakulär, aber genau deshalb so vertraut. Diese Straßen kennen die Menschen aus Block aus ihrem Alltag. An diesem Abend werden sie zur Bühne für ein Fest, das Generationen verbindet. Am Ende wartet die Feuerstelle hinter dem Kita-Außengelände, ein Ort, der zeigt: Hier hört der Umzug nicht einfach auf, hier kommt man zusammen.

Ein Fest, das zur Jahreszeit passt

Sankt Martin markiert für viele den Übergang in die dunklere Jahreszeit. Wenn draußen schon früh die Lichter angehen, wirkt ein Abend mit Laternen und gemeinsamem Singen wie ein kleiner Gegenpol zur Kälte. Das gilt für Block genauso wie für die anderen Orte in der Region, die der General-Anzeiger in seiner Übersicht zu Martinszügen in Königswinter, Bad Honnef und dem Kreis Neuwied nennt.

Wer in diesem Jahr dabei sein möchte, findet die genauen Zeiten und den Treffpunkt in der offiziellen Terminankündigung der Stadt Neuwied. Und wer in einem anderen Stadtteil oder einer Nachbargemeinde unterwegs ist, lohnt einen Blick in die Übersicht der Martinszüge der ganzen Region. Denn eines ist sicher: Irgendwo leuchtet in diesen Novembertagen immer eine Laterne – und das ist auch gut so.

Vielleicht ist es ja am Ende genau das, was dieses Fest so besonders macht: Es braucht keine große Bühne, keine Lautsprecher, keinen Hype. Nur ein paar Straßen, eine Kirche, eine Feuerstelle – und Menschen, die sich gemeinsam auf den Weg machen.

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