
Seit Sonntag wird die 12-jährige Verdina aus Emmelshausen vermisst. Die Polizei bittet mit Personenbeschreibung und Foto um Mithilfe bei der Suche.
Manche Nachrichten lassen einen kurz innehalten, egal wo man gerade steht. Diese hier ist so eine: Seit Sonntagnachmittag, dem 25. Oktober 2026, wird die 12-jährige Verdina W. vermisst. Sie lebt in der AWO-Mädchenwohngruppe in Emmelshausen und war mit einem Ausgang bis 18:20 Uhr verabredet. Zurückgekommen ist sie nicht. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.
Die Polizei hat seitdem einiges versucht. Mögliche Anlaufadressen wurden geprüft, Hinweise verfolgt — bislang ohne Erfolg. Es gibt Vermutungen, dass Verdina sich in Koblenz, Neuwied, Frankfurt, Bad Schwalbach oder Nürnberg aufhalten könnte. Wie sie dorthin gekommen sein könnte oder überhaupt fortbewegt, ist aktuell völlig offen. Genau das macht die Suche so schwierig.
Damit möglichst viele Augen mitschauen können, hier die Personenbeschreibung, die die Polizei veröffentlicht hat: Verdina ist etwa 1,55 Meter groß, wiegt rund 38 Kilogramm und ist sehr schlank. Sie hat lange braune Haare. Zuletzt war sie vermutlich mit einer rosafarbenen, regenabweisenden Jacke bekleidet, dazu einem schwarzen Pullover mit schwarzen Plüschärmeln und Plüschkragen sowie einer schwarzen Hose.
Ein Lichtbild von Verdina hat die Polizei online gestellt, einsehbar über den Kurzlink https://s.rlp.de/GSPjV1W. Wer ein Mädchen sieht, das der Beschreibung entspricht, kann sich dieses Bild noch einmal genau ansehen — manchmal ist es genau dieser Abgleich, der den Unterschied macht.
Die Kriminalpolizei Koblenz bittet alle, die Verdina sehen oder Hinweise zu ihrem Aufenthalt haben, sich zu melden. Erreichbar ist die Dienststelle unter der Rufnummer 0261/92 156 390. Auch jede andere Polizeidienststelle nimmt Hinweise entgegen. Es muss also niemand lange überlegen, wen man anruft — die nächste Wache reicht.
Das Deutsche Eck, der Rhein, die Mosel — wir kennen diese Region als Zuhause, als Ort, an dem man sich auskennt und aufeinander achtet. Genau das ist jetzt gefragt. Wer in Koblenz, Neuwied, Frankfurt, Bad Schwalbach oder Nürnberg unterwegs ist, am Bahnhof, auf einem Spielplatz, in einer Fußgängerzone — ein zweiter Blick kostet nichts und kann viel bewirken.
Für Rückfragen zur Pressemitteilung steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz zur Verfügung, konkret O. Jutz, erreichbar unter 0261-103-50021 oder per E-Mail an ppkoblenz.presse@polizei.rlp.de. Weitere Informationen der Polizei Rheinland-Pfalz finden sich unter www.polizei.rlp.de/pp.koblenz.
Wir halten die Augen offen, so wie wir es in dieser Region tun, wenn jemand aus unserer Mitte fehlt. Wer heute durch Koblenz oder die umliegenden Städte geht, nimmt die Beschreibung vielleicht einfach mit — man weiß nie, wo der entscheidende Hinweis am Ende herkommt.






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