
Am 4. und 5. November stehen auf der Hochstraße Koblenz-Oberwerth erneut Asphaltarbeiten an. Hier erfährst du, wo die B 327 halbseitig gesperrt wird.
Wer regelmäßig über die Hochstraße Koblenz-Oberwerth fährt, kennt das Spiel mittlerweile. Kaum ist eine Baustelle vorbei, steht schon die nächste an. Am 4. und 5. November wird es auf der B 327 noch einmal konkret: Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz lässt dort Asphaltarbeiten ausführen, und zwar an zwei Teilbauwerken gleichzeitig.
Wie der LBM mitteilt, betrifft das die Teilbauwerke D und G. Beide Male handelt es sich um eine Tagesbaustelle zwischen 7 und 17 Uhr. Das heißt: abends und nachts ist wieder freie Fahrt, tagsüber heißt es umplanen oder zumindest etwas mehr Zeit einrechnen.
Teilbauwerk D ist die Abfahrt von der B 327 vom Westerwald kommend in Richtung Koblenz. Hier werden einzelne Fahrstreifen eingeengt, der Verkehr kommt aber weiterhin durch die Baustelle hindurch. Teilbauwerk G ist die Hauptfahrbahn der B 327 vom Hunsrück kommend in Fahrtrichtung Lahnstein. Auch hier läuft der Verkehr halbseitig, also auf einer Spur in jede Richtung.
Wer morgens Richtung Koblenz pendelt oder abends Richtung Lahnstein zurück, sollte also an beiden Tagen ein kleines Zeitpolster einplanen. Nichts Dramatisches, aber genug, um sich zu ärgern, wenn man es nicht auf dem Schirm hat.
Die naheliegende Frage: Warum nicht nachts bauen, wenn weniger los ist? Der LBM erklärt das recht nüchtern. Asphaltmischwerke haben feste Betriebs- und Öffnungszeiten, eine Verlegung der Arbeiten in verkehrsärmere Stunden ist deshalb schlicht nicht möglich. Hinzu kommt: Asphalt muss zeitnah nach der Anlieferung verarbeitet werden, sonst leidet die Einbauqualität. Eine Verschiebung auf die Nacht würde die gesamte Bauzeit unverhältnismäßig in die Länge ziehen, so die Begründung. Die Ausführungszeiten wurden im Vorfeld mit der Stadt Koblenz abgestimmt, es handelt sich also nicht um eine spontane Entscheidung, sondern um einen abgesprochenen Kompromiss zwischen Baufortschritt und Verkehrsfluss.
Das kennt ihr, oder? Dieses kurze Aufstöhnen im Auto, wenn vorne das Schild mit der Baustellenankündigung auftaucht. Und trotzdem: Zwei Tage sind überschaubar, und am Ende profitiert die Straße, auf der wir alle tagtäglich unterwegs sind, direkt davon.
Wer ganz genau wissen will, wie die Verkehrsführung an den beiden Tagen konkret aussieht, findet laufend aktualisierte Informationen im Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de. Gerade wenn sich am Tag selbst noch etwas ändert, lohnt sich ein kurzer Blick, bevor man losfährt. Auch Blick aktuell hat über die anstehenden Arbeiten berichtet und bestätigt die vom LBM genannten Eckdaten zu Zeitfenstern und betroffenen Teilbauwerken.
Der LBM selbst bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die kurzzeitigen Einschränkungen. Verständlich ist das allemal, denn eine gut instandgesetzte Hochstraße nützt am Ende allen, die hier regelmäßig unterwegs sind, ob auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause oder einfach nur rüber nach Lahnstein.
Zwei Tage im November, halbseitige Sperrungen, ein bisschen mehr Geduld am Steuer. Mehr steckt erst einmal nicht dahinter. Wer am 4. oder 5. November über die Hochstraße Oberwerth muss, plant am besten ein paar Minuten extra ein und hört nebenbei einfach, was bei uns läuft. Der Rest erledigt sich von selbst.






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