
Fallobst und Laub richtig entsorgen: Die Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied erklärt, was in die Biotonne gehört und welche Regeln für große Mengen gelten.
Die Bäume werfen gerade wieder alles ab, was sie den Sommer über getragen haben. Äpfel, Birnen, Laub in allen Farben – schön anzusehen, aber irgendwann muss das alles weg. Und genau da fragen sich viele: Wohin eigentlich mit dem ganzen organischen Material, das sich in Gärten und auf Gehwegen sammelt? Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied hat dazu ein paar praktische Hinweise zusammengestellt, die den Herbst-Alltag etwas leichter machen.
Die gute Nachricht zuerst: Heruntergefallenes Obst zählt zu den organischen Abfällen und kann ganz normal über die Biotonne entsorgt werden. Wer besonders viele Äpfel oder Birnen im Garten liegen hat, kennt das Problem mit der Feuchtigkeit. Hier hilft laut Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied ein einfacher Trick: Das Fallobst zusätzlich einwickeln oder mit trockeneren Gartenabfällen wie Laub oder Zweigen mischen. Das reguliert die Feuchtigkeit in der Tonne und verhindert, dass es unangenehm wird.
Wer richtig große Mengen Fallobst hat, muss nicht alles in die Biotonne stopfen. Entsafter oder Nutzviehbetriebe können größere Mengen verwerten. Und natürlich bleibt auch der eigene Komposthaufen eine Option, wenn er vorhanden ist.
Auch Laub gehört in die Biotonne oder auf den Kompost. Dabei gibt es eine einfache Regel, die laut Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied viel ausmacht: Laub sollte trocken eingefüllt und nicht zu stark verdichtet werden. Das klingt banal, macht aber den Unterschied, ob die Tonne am Ende sauber geleert werden kann oder nicht.
Wer mit richtig großen Mengen Laub kämpft, hat zwei weitere Möglichkeiten: Bis zu zwei Kubikmeter können täglich an den Wertstoffhöfen abgegeben werden. Für noch größere Mengen – bis zu fünf Kubikmeter – gibt es die dreiwöchentliche Grünschnittabfuhr, die angemeldet werden muss. Wichtig dabei: Das Laub sollte für die Abholung in Bütten oder anderen Gefäßen bereitstehen, die sich entleeren und anschließend wieder mitnehmen lassen. Äste, die mit entsorgt werden sollen, müssen gebündelt sein, am besten mit einem Garn.
So verlockend es klingen mag, die Laubsäcke einfach im nächsten Waldstück abzuladen – das ist keine Option. Laub und Gartenabfälle dürfen laut Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied nicht im Wald oder in der freien Landschaft entsorgt werden. Das stört das ökologische Gleichgewicht und ist zudem schlicht verboten. Die vorgesehenen Entsorgungswege über Biotonne, Kompost, Wertstoffhof oder Grünschnittabfuhr sind also nicht nur die bequemere, sondern auch die einzig zulässige Lösung.
Wer noch Fragen zur richtigen Entsorgung hat, kann sich direkt an die Abfallberatung des Landkreises Neuwied wenden, telefonisch unter 02631 – 444 111. Auch das Abfall-ABC auf der Website abfall-nr.de hilft weiter, wenn unklar ist, wohin mit welchem Herbstabfall.
Der Herbst bringt also nicht nur bunte Blätter und den Geruch von Fallobst mit sich, sondern auch die Frage, wie man das alles ordentlich los wird. Mit ein paar einfachen Regeln – trocken einfüllen, nicht zu fest drücken, Mengen im Blick behalten – klappt das ganz unkompliziert.






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