
Frontalzusammenstoß auf der L 303 zwischen Helferskirchen und Siershahn: Fünf Verletzte, Rettungshubschrauber im Einsatz, Straße mehrere Stunden gesperrt.
Ein Stück Landstraße, zwei Autos, ein Moment, der alles verändert: Zwischen Helferskirchen und Siershahn sind am Sonntagabend, 18. Oktober, auf der L 303 zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Wie der WW-Kurier berichtet, wurden dabei fünf Menschen verletzt, drei von ihnen schwer, zwei mittelschwer. Zum genauen Unfallhergang konnte zunächst nichts gesagt werden.
Nach einem solchen Zusammenstoß zählt jede Minute. Rettungskräfte und Feuerwehr rückten aus, zusätzlich wurde der Rettungshubschrauber Christoph 23 alarmiert. Er setzte vor Ort den Notarzt ab, musste dann aber sofort wieder starten. Der Grund, wie der WW-Kurier schreibt: die Witterungsverhältnisse und die bereits einbrechende Dunkelheit. Ein später Start wäre für den Hubschrauber nicht mehr möglich gewesen.
Man stelle sich das kurz vor: ein Einsatzort im Dunkeln, der Hubschrauber muss fliegen, bevor es zu spät wird — während am Boden die eigentliche Rettungsarbeit gerade erst beginnt.
Um die Ursache des Unfalls zu klären, war laut WW-Kurier ein Verkehrsunfallteam im Einsatz, zusätzlich wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Landesstraße blieb deshalb noch mehrere Stunden gesperrt.
Diese Strecke zwischen Helferskirchen und Siershahn fahren viele von uns ganz selbstverständlich, fast nebenbei. Abende wie dieser erinnern daran, dass Landstraßen kein Platz für Hektik sind. Wer jetzt dort unterwegs ist: ruhig bleiben, aufmerksam fahren — der Rest ergibt sich.






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