
Deggendorf führt, Bad Tölz jagt: Die Oberliga Süd und Nord liefern spannende Ergebnisse und Wendungen. Der Überblick über die aktuellen Spieltage.
Wer gerade zwischen zwei Terminen kurz durchatmet und sich fragt, was am Wochenende auf dem Eis los war — hier kommt der Überblick. Die Oberliga, Süd wie Nord, hat wieder einige Geschichten geschrieben, die mehr hergeben als nur nackte Zahlen. Das kennt ihr vielleicht: Man schaut kurz auf die Tabelle und bleibt dann doch an den Details hängen.
Der Deggendorfer SC bleibt das Maß aller Dinge im Süden. Wie eishockeynews.de berichtet, setzte sich der DSC bereits am vierten Spieltag mit einem deutlichen 6:1 gegen den EC Peiting durch und übernahm die Tabellenführung mit zwei Punkten Vorsprung. Schon nach 78 Sekunden hatte Petr Stloukal das 1:0 erzielt, ehe die Niederbayern das Spiel sauber nach Hause brachten. Mehrere Spieltage später hat sich daran wenig geändert: Laut eishockey.info verteidigte Deggendorf die Tabellenführung zuletzt mit einem 4:1-Sieg in Höchstadt und zuvor schon mit einem Erfolg gegen Stuttgart, ohne dabei ein Gegentor zuzulassen.
Der größte Verfolger heißt Bad Tölz. Die Tölzer Löwen hatten laut eishockeynews.de bereits gegen die Selber Wölfe ein bemerkenswertes Spiel abgeliefert: Aus einem 2:4-Rückstand machten sie im Schlussdrittel mit vier eigenen Treffern noch einen 6:4-Heimsieg und rundeten damit ein Sechs-Punkte-Wochenende ab. Die Serie der Löwen riss auch später nicht ab — eishockey.info vermeldet einen 6:2-Erfolg in Stuttgart, bei dem Bad Tölz einmal mehr seine Rolle als Titelkandidat unterstrich.
Auch der ESV Kaufbeuren mischt kräftig mit. Nach einem knappen 3:1-Erfolg in Lindau, den eishockeynews.de beschreibt, fand der Favorit zurück in die Spur — auch wenn die Islanders dabei bis in die Schlussminute mithielten. Später legte Kaufbeuren nach: eishockey.info berichtet von einem klaren 5:0 in Garmisch-Partenkirchen gegen den SC Riessersee. Nach Angaben des Deutschen Eishockey-Portals kicker.de gewann Kaufbeuren zudem mit 5:1 gegen die Passau Black Hawks — ein Ergebnis, das die konstante Form der Allgäuer unterstreicht.
Die Heilbronner Falken zeigen sich ebenfalls stabil. Laut eishockeynews.de drehten sie beim SC Riessersee ein zunächst ausgeglichenes Spiel in der Schlussphase und gewannen mit 3:1. Nach Angaben von kicker.de setzten sich die Falken zuletzt sogar mit 5:0 gegen die Erding Gladiators durch. Auch in der Heilbronner Kaderplanung tut sich etwas: Wie eishockey.info meldet, hat der Oberligist Ryan Olsen mit einem Tryout-Vertrag verpflichtet, um auf eine angespannte personelle Situation zu reagieren.
Spannend bleibt es im Tabellenkeller. Höchstadt, Lindau und Passau liegen laut eishockeynews.de dicht beieinander, jeweils mit nur drei Punkten nach dem vierten Spieltag. Dass es dort eng zugeht, zeigt auch der 7:0-Kantersieg der Lindau Islanders im direkten Duell gegen Riessersee, den eishockey.info vermeldet — ein Big Point im Kellerduell. Auch die Partie zwischen Füssen und Selb entschied sich laut eishockey.info erst in der letzten Minute zugunsten der Allgäuer.
Während im Süden Deggendorf und Bad Tölz das Tempo vorgeben, zeigt sich die Oberliga Nord ähnlich umkämpft. Wie eishockey.info berichtet, musste Tabellenführer Tilburg seinen Sieben-Siege-Start beenden, nachdem die Ice Dragons Herford den Spitzenreiter in die Verlängerung zwangen und dort das Spiel für sich entschieden. Tilburg fand aber rasch zurück in die Erfolgsspur — mit einem Sieg in Hannover gegen die Indians und zuletzt einem 3:1 gegen Hamm, wie eishockey.info weiter festhält.
Die Hannover Indians selbst beendeten ihre Negativserie mit einem deutlichen 5:1-Erfolg in Neuwied. Rostock und Erfurt dagegen kassierten laut eishockey.info jeweils ihre sechste Niederlage in Serie — ein Dämpfer für beide Teams, die sich im Tabellenmittelfeld eigentlich mehr erhofft hatten. Duisburg zeigte sich derweil treffsicher: Die Füchse gewannen ein Derby in Herne mit 6:3 und setzten sich später gegen Herford mit 5:4 nach Verlängerung durch.
Was bleibt also hängen von diesem Ausschnitt der Saison? Dass Deggendorf im Süden weiterhin die Rolle des Jägers verweigert und selbst jagt. Dass Bad Tölz nicht lockerlässt. Und dass in beiden Staffeln genug Bewegung drin ist, um auch die nächsten Wochen interessant zu machen. Wer regelmäßig einschaltet, bekommt genau das mit — die Ergebnisse, die Wendungen, die Geschichten hinter den Zahlen. Und manchmal reicht schon ein Blick auf die Tabelle, um zu wissen: Es lohnt sich, dranzubleiben.






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