
Am 2. November lädt die St. Bonifatiuskirche in Neuwied-Niederbieber zum Allerseelenfest ein, um gemeinsam der Verstorbenen zu gedenken.
Am 2. November lädt die Gemeinde in die St. Bonifatiuskirche in Neuwied-Niederbieber ein, um gemeinsam der Verstorbenen des vergangenen Jahres zu gedenken. Wie der NR-Kurier berichtet, beginnt das Allerseelenfest um 18 Uhr in der Kurt-Schumacher-Straße. Eingeladen sind Angehörige und Freunde, die im zurückliegenden Jahr einen Verlust erlitten haben.
Manchmal braucht es einen festen Termin, um innezuhalten. Allerseelen ist so ein Moment im Kirchenjahr — und in Niederbieber bekommt er einen konkreten Rahmen.
Nach Angaben des NR-Kurier soll das Erinnern im Licht der Osterkerze deutlich machen, dass der Tod nicht das Ende einer Beziehung bedeutet. Die Verbindung zu den Verstorbenen, so die Botschaft der Veranstaltung, kann über den Tod hinaus bestehen bleiben. Für die Angehörigen besteht zudem die Möglichkeit, ein kleines Erinnerungskreuz mit nach Hause zu nehmen.
Es sind diese kleinen Gesten, die bleiben. Ein Kreuz in der Hand, ein Licht im Raum, ein Ort, an dem Trauer nicht allein getragen werden muss.
Die Bonifatiuskirche steht an diesem Abend offen für alle, die einen Platz suchen, um zu erinnern. Das Angebot richtet sich ausdrücklich an das lokale Umfeld der Gemeinde in Neuwied und Umgebung. Wer in den vergangenen Monaten jemanden verloren hat, findet hier einen Rahmen, der nicht viele Worte braucht.
Vielleicht ist das die eigentliche Stärke solcher Abende: Sie fordern nichts, sie bieten nur Raum. Und manchmal ist genau das, was zählt.






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