
A3 bei Dernbach nach Lkw-Unfall: Die Bergung der drei verkeilten Lkw war aufwendig, Verletzte gab es laut Polizei keine. Alle Fakten zur Sperrung im Überblick.
Wer heute Morgen auf der A3 in Richtung Köln unterwegs war, kennt die Geschichte schon: Drei Lkw sind in der Nacht zum Mittwoch bei Dernbach im Westerwaldkreis ineinandergefahren. Wir haben in einem früheren Beitrag über die Vollsperrung und den Stau berichtet, der sich in den Morgen hineinzog. Jetzt gibt es Entwarnung — zumindest teilweise.
Wie der SWR berichtet, wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Die drei Lkw hatten sich allerdings so ineinander verkeilt, dass die Bergung einiges an Zeit und Aufwand gekostet hat. Die Autobahn war deshalb in Richtung Köln voraussichtlich bis in die Morgenstunden gesperrt, der Verkehr wurde währenddessen an der Anschlussstelle Montabaur von der A3 heruntergeleitet.
Die Polizei ist laut SWR-Angaben schon in der Nacht davon ausgegangen, dass die Sperrung Folgen für den Berufsverkehr haben würde. Ortskundige wurden gebeten, die Gegend weiträumig zu umfahren — wer regelmäßig zwischen Westerwald und Köln pendelt, hat das vermutlich zu spüren bekommen.
Zur genauen Ursache des Unfalls gibt es weiterhin keine gesicherten Angaben. Das bleibt also offen, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.
Dass es auf den Straßen in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus zuletzt ordentlich gekracht hat, zeigen weitere Meldungen des SWR aus den vergangenen Tagen. Auf der B10 bei Landau-Godramstein sind ein Motorrad und ein Auto zusammengestoßen, der Motorradfahrer wurde anschließend von einem Lkw überfahren. Und auf der A63 hat ein geplatzter Reifen am Montagnachmittag einen folgenschweren Lkw-Brand ausgelöst — 23 Tonnen Dosenmais waren danach hinüber. Verletzt wurde auch hier niemand.
Zurück zu Dernbach: Die Hauptsache ist, dass bei dem Dreifach-Crash alle Beteiligten unverletzt geblieben sind. Das ordnet den ganzen Ärger mit Umleitung und Stau gleich noch mal anders ein. Wer heute auf der A3 unterwegs war, hat vermutlich ein paar Minuten mehr eingeplant — und genau dafür lohnt sich der Blick auf die Verkehrslage, bevor man losfährt.






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