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3:3 in Diefflen: Rot-Weiss Koblenz verspielt klare Führung

FV Diefflen gegen FC Rot-Weiss Koblenz endete 3:3, obwohl die Koblenzer zur Halbzeit 0:3 führten. Alle Tore und Statistiken zum 33.

Redaktion
·
21. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Wochen

Wilde Sache am 33. Spieltag

Manchmal schreibt der Fußball Geschichten, die man zweimal lesen muss. Am 33. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar trennten sich der FV Diefflen und der FC Rot-Weiss Koblenz 3:3 — nach einer Partie, die zur Pause eigentlich schon entschieden schien. Wie fussballdaten.de in seiner Statistik zum Spiel zeigt, führte Rot-Weiss Koblenz zur Halbzeit mit 0:3.

Die Koblenzer legten früh vor: Tyler-Jeremy Wozny traf in der 21. Minute zum 0:1, sechs Minuten später fiel das 0:2. Mike Borger erhöhte in der 31. Minute auf 0:3. Zu diesem Zeitpunkt deutete nichts auf eine Diefflener Aufholjagd hin.

Diefflen dreht auf — und holt noch einen Punkt

Doch der FV Diefflen antwortete prompt. Noch vor der Pause verkürzte die Heimmannschaft auf 1:3, direkt nach dem Seitenwechsel folgte der Anschluss zum 2:3 durch Julian Kern. Damit stand es zur Pause nach den Diefflener Treffern 2:3 statistisch nur eine Randnotiz gegenüber dem eigentlichen Spielverlauf — denn der entscheidende Ausgleich kam ganz am Ende: In der 90. Minute traf Diefflen zum 3:3-Endstand.

Für Rot-Weiss Koblenz bedeutet das Ergebnis zwei Punkte, die auf der Zielgeraden der Saison verloren gingen. Nach Angaben von fussballdaten.de stand Diefflen vor dem Spieltag auf Platz 9 der Tabelle, Rot-Weiss Koblenz auf Platz 6.

Die Zahlen hinter dem Spiel

Auch im Teamvergleich zeigt sich, wie das Spiel lief. Rot-Weiss Koblenz kam laut fussballdaten.de auf neun Schüsse aufs Tor, Diefflen auf vier. Beim Ballbesitz hatte die Heimmannschaft mit 43 Prozent das Nachsehen gegenüber den Gästen, die auf 57 Prozent kamen. Die Statistik unterstreicht: Koblenz war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft — und musste sich am Ende trotzdem mit einem Remis begnügen.

Ein Spiel wie dieses bleibt im Kopf, nicht nur wegen der sechs Tore. Es zeigt, dass eine Drei-Tore-Führung in der Oberliga eben keine Sicherheit ist, bis der Schiedsrichter abpfeift. Wer am Freitagabend auf 98.0 eingeschaltet hatte und die Ergebnisse mitverfolgte, kennt dieses Gefühl: Spannung bis zur letzten Minute, mitten aus der Region.

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